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Zwei legendäre Alben des "John Lee Hooker Afrikas" auf einer CD. Die Zusammenarbeit mit dem Ausnahme-Gitarristen Ry Cooder machte Ali Farka Toure über Nacht berühmt. Das gemeinsam eingespielte Album "Talking Timbuktu" wurde 1993 mit einem Grammy ausgezeichnet. Der Mann aus Mali, den man fortan wegen seines bluesigen Gitarrenstils auch den "John Lee Hooker Afrikas" nannte, gehört seitdem zu den populärsten afrikanischen Musikern weltweit. Dem Londoner Label World Circuit ist es zu verdanken, dass zwei legendäre Alben des Ausnahme-Künstlers nun 2004 wieder veröffentlicht werden. Ali Farka Toure wurde 1939 im Nord-Westen Malis am Niger-Fluss geboren. In den frühen Siebziger Jahren arbeitete er als Tontechniker für den staatlichen Sender Radio Mali. Einige dort entstandene Songs schickte er 1975 dem französischen Label Sonodisc. Sieben Alben nahm Ali Farka Toure in den nächsten 13 Jahren für das Pariser Label auf. Die beiden letzten, "Red" und "Green", benannt nach der Farbe der Coverumschläge, werden jetzt erstmals als Doppel-CD wieder veröffentlicht. Auf "Red" finden sich viele Original-Versionen bekannter Ali Farka Stücke wieder. Alis meditativer Gesang und seine bluesigen Akusitk-Gitarren Riffs werden sparsam mit der von Hammer Sankare gespielten Callabash begleitet. Auch auf dem Album "Green", dass ursprünglich 1988 auf Vinyl veröffentlicht wurde, singt Ali seine zeitlosen, hypnotischen Songs zur Gitarre.
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