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Filigrane Arrangements und vorder-/hintergründige Melodien auf dem 1998er Album des Liedermachers - als CD oder Video. Eine kleine Ewigkeit ließ der Liedermacher und Chansonnier Klaus Hoffmann sein Publikum auf neue, eigene Kompositionen warten. Immerhin lagen zwischen den 1995er "Erzählungen" und "Hoffmann-Berlin" ganze dreieinhalb Jahre. Dazwischen lag das hochgelobte "Hoffmann singt Brel"-Album, deren Bühnenaufführung ihm die Goldene Europa ("das Bühnenereignis des Jahres 97") einbrachte. Das "Abenteuer Brel" war es auch, das ihn mit François Rauber (dem Originalarrangeur und Mitkomponisten von Jacques Brel) zusammenführte. Auch für "Hoffmann-Berlin" konnte er neben denselben Musikern auch wieder François Rauber für sich gewinnen. So präsentiert sich Klaus Hoffmann auf "Hoffmann-Berlin" in allerbester Verfassung. Wie immer pendeln seine Songs zwischen den Polen witzig/ironisch, nachdenklich/ehrlich und romantisch/entlarvend. Das wirklich Erfrischende an "Hoffmann-Berlin" ist jedoch die Musik. Fast möchte man der CD das Etikett "spiel mich laut" anheften. Einfach faszinierend sind die filigranen Arrangements voller vorder-/hintergründiger Melodien, die gegen den Takt gespielten Läufe und die Blech- und Holzbläsersoli, die man beim oberflächlichen Zuhören kaum wahrnimmt.
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