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Wie lernen angehende Kampfpilot:innen das Fliegen und welche Herausforderungen begegnen ihnen? Diese ethnografische Studie widmet sich der militrischen Ausbildung von Kampfpilot:innen und begibt sich hierfur an einen Luftwaffenstutzpunkt. Untersucht wird, wie im Kampffliegen verletzliche Krper der Pilot:innen mit Technologien (vom Cockpit bis zur Ausrustung) sowie physikalischen Bedingungen des Luftraums in eine voraussetzungsvolle Beziehung treten und wie angehende Kampfpilot:innen hierauf vorbereitet werden. Der Weg fuhrt durch strenge Auswahlverfahren, Flugplanung, Simulatortraining und schlielich in die reale Umgebung des Kampffluges vom Erdboden bis in groe Hhen.Im Anschluss an phnomenologische Positionen wird Kampffliegen als relationales Phnomen zwischen Mensch, Technologie und (Um-)Welt erforscht. Analysiert wird das krperliche und leibliche, kognitive und emotionale Training angehender Kampfpilot:innen. Kulturtechnologien etwa Skizzen, Listen und Karten geraten ebenso in den Blick wie hochkomplexe Simulationen, physikalische Krfte und naturliche Phnomene. Damit erschliet die Ethnografie militrische Sozialisation und zeigt, uber die Annahme disziplinierter Krper hinausgehend, wie Leiblichkeit zugleich Gegenstand und (eigenwillige) Ressource der Produktion militrischen Personals ist.