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Ein 1998 in einem Steinbruch bei Schamhaupten im Kreis Eichstätt (Oberbayern) von den ehrenamtlichen Grabungshelfern Klaus-Dieter Weiß und Hans-Joachim Weiß entdeckter Dinosaurier steht im Mittelpunkt des Buches "Juravenator: Der Jäger des Juragebirges". Die Grabung wurde von dem damaligen Direktor des "Jura-Museums Eichstätt", Günther Viohl, initiiert und geleitet. Um die mühsame Präparation des Sauriers aus dem betonharten Gestein machte sich der Präparator Pino Völkl verdient. Der von der Kopf- bis zur Schwanzspitze vermutlich etwa 80 Zentimeter lange Juravenator stammt aus der Oberjurazeit vor rund 151 Millionen Jahren, kam vermutlich durch eine Flutwelle ums Leben und ist ein wahrer Sensationsfund. Denn es handelt sich um eine unbekannte Art, von der bisher nur ein Exemplar bekannt ist, und um den am besten erhaltenen Raubtierfußdinosaurier in Europa! 2006 beschrieben die Paläontologen Ursula B. Göhlich und Luis M. Chiappe diesen Fund und gaben ihm den wissenschaftlichen Namen Juravenator starki. Damit ehrten sie den Besitzer des Steinbruches, in dem dieser Raubdinosaurier geborgen wurde.
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