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Erdbeben, Überflutungen, Vulkanausbrüche: Die Verarbeitung von Naturkatastrophen im Film ist so alt wie das Kino selbst. Von den stummen Bildern des frühen 20. Jahrhunderts bis zu den spektakulären Darstellungen in aktuellen Blockbustern adaptiert das Motiv des Desasters die technologischen Entwicklungen des Kinos. Katastrophenfilme gehören somit zu den Urtypen des Kinos. Dabei zielt das Motiv der Naturkatastrophe vor allem auf die sinnliche Wahrnehmung des Zuschauers. Franziska Seewald untersucht die verschiedenen Spielarten des Naturkatastrophenkinos Hollywoods und stellt das Genre in einen medienkulturellen Zusammenhang. Sie fragt: Welche Entwicklungen hat das Genre erfahren? Legen die Filme einen wiederkehrenden Typus der Rezeptionserfahrung an? Verweisen frühe Beispiele des Naturkatastrophenkinos noch auf die Landschaftsdarstellungen in der Malerei des 19. Jahrhunderts? Welche Umarbeitung erfahren die Großaufnahme des Gesichts und Inszenierungen von Mitgefühl im Vergleich der Filme des 20. Jahrhunderts?
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